Potsdam gewinnt Klassiker, Wolfsburg schlägt München deutlich

Turbine Potsdam gewinnt den 56. Klassiker gegen den FFC Frankfurt mit 3:1, Essen holt drei Punkte in Hoffenheim, Sand und Freiburg lassen den Aufsteigern keine Chance, Duisburg schlägt Bremen mit 3:0 und Spitzenreiter Wolfsburg dominiert gegen sehr schwache Münchenerinnen.

Rahel Kiwic köpft zum 2:0 für Potsdam – Foto: Uta Zorn

Der 3. Spieltag wurde am Samstag mit dem 56. Klassiker zwischen Turbine Potsdam und dem FFC Frankfurt eröffnet. Potsdam begann fahrig und kam nicht so richtig in den Tritt. Nach einer halben Stunde nutzte Turbines Kapitänin Svenja Huth eine Verletzungsunterbrechung für eine Ansage an ihr Team. Kurz darauf trafen Lara Prasnikar und Rahel Kiwic (43′) zum 2:0-Halbzeitstand. Frankfurt drängte im zweiten Durchgang auf den Anschlusstreffer, den Tanja Pawollek in der 79. Minute erzielte. Erst in der Nachspielzeit machte Potsdam den Sack zu: Bianca Schmidt tunnelt Laura Störzel und Victoria Schwalm erzielt den 3:1-Endstand. Dass Potsdam den Klassiker für sich entscheiden konnte, lag vor allem an Torfrau Lisa Schmitz, die in mehreren 1:1-Situationen glänzte und vor allem Frankfurts Geraldine Reuteler zur Verzweiflung brachte.

Sicherer Rückhalt: Potsdams Torfrau Lisa Schmitz – Foto: Uta Zorn

Die TSG Hoffenheim kassierte nach starkem Start in die Liga gegen die SGS Essen die erste Niederlage. In der 13. Minute brachte Danica Wu die Gäste aus Essen in Führung. Kurz vor der Pause konnte Fabienne Dongus den Ausgleich erzielen. Lea Schüller erzielte in der 48. Minute den Siegtreffer für die Essenerinnen.

Der SC Freiburg hatte keine Mühe in Leverkusen und gewann mit 3:0. Die Tore schossen Giulia Gwinn (31′, 42′) und Verena Wieder (80′). Der SC Sand besiegte Mönchengladbach durch die Tore von Leticia Santos de Oliveira (10′), Nina Burger (35′), Dina Blagojevic (38′), Isabelle Meyer (79′) und Justine Vanhaevermaet (91′) mit 5:0. Auch der MSV Duisburg konnte Werder Bremen klar mit 3:0 schlagen. Yvonne Zielinski (12′), Lisa Makas (65′) und Dörthe Hoppius schossen die Tore.

Ewa Pajor hat bereits sieben Tore auf dem Konto – Foto: Uta Zorn

Das Topspiel Erster gegen Zweiter gewann der VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern München mehr als deutlich mit 6:0. Wolfsburg gelang alles, München nichts. Ewa Pajor eröffnete den Torreigen in der 17. Minute, Pernille Harder traf per Elfmeter zum 2:0-Halbzeitstand. Nach dem 3:0 durch Alexandra Popp (55′) und einem Eigentor von Verena Schweers (56′) traf dann Ewa Pajor noch zweimal (73′, 89′). Pajor führt die Torschützinnenliste mit sieben Toren vor Lina Magull, Giulia Gwinn und Teamkollegin Pernille Harder (alle 3 Tore) an.

Wolfsburg liegt in der Tabelle mit neun Punkten vorn, gefolgt von Freiburg mit sieben Punkten. München, Hoffenheim, Potsdam und Essen lauern mit sechs Punkten dahinter. Ohne Punkte liegen bislang Frankfurt und Mönchengladbach am Tabellenende. Nach der Länderspielpause findet der nächste Spieltag am 13. und 14. Oktober statt.

Titelfoto: Bereit zum Klassiker in der Bundesliga Turbine Potsdam gegen den FFC Frankfurt - Foto: Uta Zorn

 

 

 

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