Freiburg und Essen gewinnen in letzter Minute

Am 6. Spieltag der Bundesliga gewann Freiburg das badische Derby gegen Hoffenheim mit 3:2 in letzter Minute. Auch Essen brauchte die 90. Minute, um das Spiel gegen Sand für sich zu entscheiden. München tat sich schwer gegen starke Frankfurterinnen, Leverkusen überraschte Duisburg, souverän gewannen Wolfsburg und Potsdam gegen Mönchengladbach und Bremen.

Beste Spielerin im badischen Derby: Giulia Gwinn – Foto: Uta Zorn

Der Sportclub Freiburg hat nach zwei punktlosen Spielen zurück in die Spur gefunden und sich im badischen Derby gegen die TSG Hoffenheim mit 3:2 durchgesetzt. Erst in der zweiten Halbzeit nahm das Spiel an Fahrt auf. Giulia Gwinn verarbeitete zuerst eine Vorlage von Sharon Beck zur 1:0-Führung (46′) und bereitete vier Minuten später das 2:0 vor. Ihre Flanke von der rechten Seite setzte Verena Wieder zwar nur an den Pfosten, doch der Ball kullerte vom Rücken der Hoffenheimer Torfrau Friederike Abt über die Linie. Hoffenheim wurde stärker und konnte durch die Tore von Tabea Waßmuth in der 56. und 75. Minute ausgleichen. Die glänzend aufgelegte Giulia Gwinn drängte in den Strafraum und entschied das Derby mit dem Zuspiel auf Sandra Starke, die in der 89. Minute zum 3:2-Endstand einschob.

Die SGS Essen behauptet den 3. Tabellenplatz nach einem späten Sieg über den SC Sand. Lea Schüller war in der 90. Minute die Torschützin.

Die Partie in Bremen musste eine Viertelstunde später angepfiffen werden, weil die Potsdamerinnen im Stau standen. Nach einer kurzen Spielunterbrechung wegen eines Stromausfalls kamen die Turbinen in Schwung und siegten durch die Tore von Rieke Diekmann (43′), Anna Gasper (49′), Lena Petermann (75′) und Lara Prasnikar (87′) mit 4:0.

Die Aufsteigerinnen aus Leverkusen überraschten die zuletzt so erfolgreichen Gäste aus Duisburg und gewannen mit 4:1. Invana Rudelic (8′) und Lena Uebach (25′) trafen, bevor Emma Rolston (50′) der Anschlusstreffer gelang. Henrike Sahlmann (58′) und wieder Lena Uebach (85′) trafen dann zur Entscheidung.

Vor nur 325 Zuschauern gewann Bayern München gegen Frankfurt mit 3:1. Saskia Matheis brachte die Gäste mit einem Eckball in Führung (12′). In der 39. Minute traf Jill Roord zum Ausgleich. Lange sah es nach einer Punkteteilung aus, doch Lineth Beerensteyn (66′) und  Sara Däbritz (83′) trafen für die Münchenerinnen.

Der VfL Wolfsburg besserte sein Punkt- und Torkonto in Mönchengladbach auf. Die Tore zum 7:0 erzielten Zsanett Jakabfi (2′), Babett Peter (18′), Kristine Minde (30′), Pia-Sophie Wolter (61′), Ella McLeod (71′) und Alex Popp (76′, 90′ Elfmeter).

Der 7. Spieltag wird am 27. und 28. Oktober ausgespielt. Die punktgleichen Teams aus Essen und München sowie Potsdam und Freiburg treffen aufeinander.

Titelfoto: Michaela Specht (Hoffenheim) wirft sich in den Torschuss von Klara Bühl (Freiburg)- Foto: Uta Zorn
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