Turbine Potsdam erkämpft Punkt gegen Wolfsburg

Das einzige Team der Liga, dass in der Hinrunde gegen Wolfsburg punkten konnte heißt: Turbine Potsdam. In einer hochklassigen Partie erkämpften die Turbinen ein verdientes 1:1 gegen die Seriensiegerinnen. Mönchengladbach und Leverkusen verlieren deutlich, Bremen unterliegt Freiburg, Duisburg mit Unentschieden in Frankfurt und Hoffenheim gewinnt das Derby gegen Sand.

Das Morgenspiel des 11. Spieltags gewannen die Freiburgerinnen beim Gastspiel in Bremen durch Tore von Sandra Starke (12′), Clara Schöne (66′) und Jobina Lahr (90+1′). Mönchengladbach kassiert gegen Bayern München die nächste Klatsche und kassiert diesmal neun Tore. Jovana Damnjanovic (10′, 29′), Sydney Lohmann (13′), Sara Däbritz (19′, 26′, 40′), Jill Roord (24′), Lina Magull (83′) und Mandy Islacker (85′) erzielten die Treffer für die Münchenerinnen. Bremen und Mönchengladbach verharren somit auf den Abstiegsplätzen. Davor rangiert das Team aus Leverkusen auf dem 10. Platz. Gegen Essen spielten sie nach Rot wegen Notbremse von Ann-Kathrin Vinken 89 Minuten zu Zehnt und verloren 5:0. Die Tore für Essen schossen Lena Oberdorf (33′, 46′), Lea Schüller (57′) und Marina Hegering (73′, 74′).

Die Partie Frankfurt gegen Duisburg endete torlos. Duisburg erspielt sich den elften Punkt und hat jetzt schon sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Die TSG Hoffenheim hat das badische Derby gegen den SC Sand souverän gewonnen. Jana Beuschlein schoss in der 12. Minute die Führung für die Hoffenheimerinnen, Anna Fühner erhöhte auf 2:0 (60′), Maximiliane Rall schoss das dritte Tor und wieder Beuschlein erzielte den 4:0-Endstand.

Gut 1.500 Zuschauerinnen sahen im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion wohl das spannendste Spiel des Spieltages. Es war über die gesamte Spielzeit eine temporeiche Partie, in der beide Teams trotz schwieriger Bodenverhältnisse den Ball laufen ließen und die beiden besten Abwehrreihen der Liga sich auszeichnen konnten. Erstmals in dieser Saison hatte es Wolfsburg mit Gegnerinnen zu tun, die sich spielerisch gegen die individuelle Klasse der Wölfinnen wehrten. Wolfsburg hatte in der ersten Hälfte die besseren Torchancen, doch Potsdam hatte Vanessa Fischer im Tor, die mehrfach hervorragend hielt. Ewa Pajor erzielte in der 65. Minute das erste Tor. Sie blockte einen Schuss von Johanna Elsig, setze sich anschließend gegen Bianca Schmidt mit ihrer Athletik durch und traf souverän zum 15. Mal in dieser Saison. Trotz hoher Laufleistungen konnten das von Trainer Rudolf perfekt eingestellte Team noch einen Gang hochschalten und drängte auf den Ausgleich. Das Tor des Tages erzielte dann in der 83. Minute die eingewechselte Viktoria Schwalm. 20 Meter vor dem Tor nimmt sie den Ball volley und zirkelt ihn unhaltbar für Almuth Schult ins rechte obere Eck. Damit endet die Siegesserie der Wolfsburgerinnen, sie haben aber weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf die zweitplatzierten Münchenerinnen. Nur drei Punkte dahinter liegen die starken Potsdamerinnen, es folgen Essen, Hoffenheim und Frankfurt.

Bereits am Sonntag geht es weiter mit dem 12. Spieltag der Bundesliga.

Titelfoto: Viktoria Schwalm erzielte mit einem Traumtor den verdienten Ausgleich für Potsdam gegen Wolfsburg - Foto: Uta Zorn
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