Die Meisterinnen kommen zum dritten Mal in Folge aus Wolfsburg

Wolfsburg ist nach dem Tor von Pia-Sophie Wolter in Hoffenheim vorzeitig deutscher Meister. Vizemeister Bayern München schlägt Freiburg, Potsdam und Essen gewinnen und kämpfen weiter um den dritten Platz. Duisburg ist der Klassenerhalt sicher, Bremen und Leverkusen müssen noch zittern.

Der VfL Wolfsburg hat am 21. Spieltag vorzeitig die Meisterschaft perfekt gemacht. Es ist der sechste Meistertitel insgesamt und der dritte in Folge. Nach dem Pokalsieg in der vergangenen Woche ist es sogar das dritte Double in Folge, ein lupenreiner Hattrick. Pia-Sophie Wolter gelang der entscheidende Treffer in der Partie gegen Hoffenheim in der 44. Minute nach Vorarbeit von Carolin Hansen und Ewa Pajor.

In München stand das Spiel gegen Freiburg unter den Vorzeichen Abschied und Umbruch. Acht Spielerinnen verlassen samt Trainer den Verein. Freiburgs Trainer Jens Scheuer übernimmt die Münchenerinnen in der kommenden Saison. Immerhin kamen über 1.000 Zuschauer und sahen den 3:0-Erfolg des Heimteams. Fridolina Rolfö erzielte in der 54. Minuten den Führungstreffer, Virgina Kirchberger traf das eigene Tor (56′) und wieder Rolfö sorgte für den 3:0-Enstand. Bayern ist Vizemeister und spielt auch in der kommenden Saison international.

Feliciats Rauch und Svenja Huth jubel zukünftig in Wolfsburg – Foto: Uta Zorn

Turbine Potsdam schlägt den MSV Duisburg durch die Tore von Svenja Huth (26′) und den Kopfballdoppelpack von Johanna Elsig (56′, 74′) mit 3:0. Auch in Potsdam wurden sieben Spielerinnen verabschiedet, darunter vor allem die Leistungsträgerinnen Svenja Huth, Felicitas Rauch und Torfrau Lisa Schmitz. Duisburg kann trotz Niederlage den Klassenerhalt feiern.

Frankfurt schlägt die abstiegsbedrohten Leverkusenerinnen mit 4:0. Laura Freitag erzielte in der 18. Minute die Führung, Ivana Rudelic glich aus (23′). Tanka Pawollek (42′) und Laura Feiersinger (53′) bauten die Führung der Frankfurterinnen aus, Henriette Cziszar gelangt noch einmal der Anschluss (75′) bevor Laura Störzel in der 76. Minute den Schlusspunkt zum 4:2 setze.

Werder Bremen ging in der 8. Minute durch Katharina Schiechtl in Führung, doch der SC Sand drehte die Partie. Milena Nikolic gelang der Ausgleich auch in der achten Minute und legte in der 19. Minute nach. Das 3:1 erzielte Jana Vojtekova noch vor der Pause (27′).

Bremen liegt punktgleich mit Leverkusen auf dem 10. Tabellenplatz hat aber das um 32 Punkte bessere Torverhältnis. Sollte Leverkusen das letzte Spiel gegen Essen verlieren, hat Bremen den Klassenerhalt sicher. Das wäre allerdings auch mit Punktgewinnen gegen München (Nachholspiel am 8. Mai) oder gegen Freiburg am letzten Spieltag möglich.

Essen verabschiedete Borussia Mönchengladbach mit 3:0 aus der Liga. Ramona Petzelberger (40′) und Sara Freutel (59′, 82′) trugen sich in die Torschützinnenliste ein. Diese wird nach wie vor von Wolfsburgs Ewa Pajor (23 Treffer) angeführt, gefolgt von Pernille Harder (17) und Lea Schüller (14).

Der letzte Spieltag wird am 12. Mai ausgespielt, alle Spiele beginnen um 14.00 Uhr.

Titelfoto: Torjubel des Meisters VfL Wolfsburg - Foto: Uta Zorn
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