DFB-Pokal: Sand und Wolfsburg im Finale

Das Überraschungsteam der Saison, der Sportclub Sand, hat die Pokalsensation geschafft und den haushohen Favoriten aus München mit 2:1 geschlagen. Wolfsburg besiegte Freiburg ebenfalls mit 2:1 und trifft nun im Finale in Köln auf die Sanderinnen.

Auf dem Acker rund um das Kühnmatt Stadion liegen auch schon mal ausrangierte Tore. Foto: Uta Zorn
Auf dem Acker rund um das Kühnmatt Stadion in Sand liegen auch schon mal ausrangierte Tore. Foto: Uta Zorn
Jubelerprobt: Cecille Sandvej und Jovana Damnjanovic, hier beim Sieg in Potsdam. Foto: Uta Zorn
Jubelerprobt: Cecilie Sandvej und Jovana Damnjanovic, hier beim Sieg in Potsdam. Foto: Uta Zorn

Knapp 1700 Einwohner zählt die Gemeinde Sand im Ortenaukreis. 2215 Zuschauer konnten heute im erstmals ausverkauften Kühnmatt Stadion live erleben wie der seit 1980 schon im Frauenfußball aktive SC Sand Vereinsgeschichte schrieb. Der Meister Bayern München ging in der 35. Minute durch Vivianne Miedema in Führung und musste den Ausgleich durch Jovana Damnjanovic in der 61. Minute hinnehmen. Es entwickelte sich ein echter Pokalkrimi, den Anne von Bonn in der 82. Minute mit einem Distanzschuss für den SC Sand entschied. Zum ersten Mal konnte Bayern geschlagen werden und damit auch die Serie von 40 Pflichtspielen, die München nicht verloren hat, gebrochen werden. Die T-Shirts mit dem Aufdruck „Mission Pokalsieger“ lagen bereit und der Jubel für das erstmalige Erreichen des Pokalfinales kannte keine Grenzen.

Alex Popp feiert ihr Tor mit Ersatzspielerin Luisa Wensing. Foto: Uta Zorn
Alex Popp feiert ihr Tor mit Ersatzspielerin Luisa Wensing. Foto: Uta Zorn
Caro Hansen im Zweikampf mit Hasret Kayikci unter den Augen von Alex Popp. Foto: Uta Zorn
Caro Hansen im Zweikampf mit Hasret Kayikci unter den Augen von Alex Popp. Foto: Uta Zorn

Im zweiten Halbfinale merkte man dem VfL Wolfsburg die englischen Wochen durch die Champions League durchaus an. Zwar brachte Alexandra Popp die Titelverteidigerinnen schon in der 5. Minute mit 1:0 in Führung, doch das reichte Trainer Ralf Kellermann nicht. So wechselte er zu Beginn der zweiten Hälfte Anna Blässe und Ramona Bachmann als frische Offensivkräfte ein. Bachmann war es dann auch , die durch einen geschickten Seitenwechsel in der 78. Minute das 2:0 von Babett Peter einleitete. Freiburg gelang in der 88. Minute nur noch der Anschlusstreffer durch Giulia Gwinn. Die Freude über den erneuten Finaleinzug der Wölfinnen wurde allerdings getrübt durch die Knieverletzung, der zurzeit so stark spielenden Caroline Hansen.

Am 21. Mai um 15.00 Uhr wird in Köln das Finale angepfiffen. Wir sind gespannt, ob Sand seine Mission erfüllt oder die Wolfsburgerinnen den Titel verteidigen können.

Titelfoto: Ramona Bachmann nach dem Finaleinzug in passendem Outfit. Foto: Uta Zorn

 

 

 

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