11 Tore für Rio

Das einzige Testländerspiel zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele hat das deutsche Nationalteam Freitagabend in Paderborn gegen die „Black Queens“ aus Ghana souverän mit 11:0 gewonnen.

Nadine Kessler wird von Hannelore Ratzeburg (li.) und Silvia Neid aus dem Kreis der Nationalmannschaft verabschiedet. Foto: Uta Zorn
Nadine Keßler wird von Hannelore Ratzeburg (li.) und Silvia Neid aus dem Kreis der Nationalmannschaft verabschiedet. Foto: Uta Zorn

Vor dem Spiel wurde Nadine Keßler, die ihre aktive Karriere im April beendete, offiziell aus dem Kreis der Nationalmannschaft verabschiedet.

Silvia Neid vearbschiedet sich zusammen mit Torfrautrainer Michael Fuchs und Co-Trainerin Ulrike Ballweg vom Publikum. Foto: Uta Zorn
Silvia Neid vearbschiedet sich zusammen mit Torfrautrainer Michael Fuchs und Co-Trainerin Ulrike Ballweg vom Publikum. Foto: Uta Zorn

Und nach dem Spiel verabschiedete sich Nationaltrainerin Silvia Neid vom heimischen Publikum. Ihre letzten Spiele auf der Trainerinnenbank verbringt sie in Brasilien und übergibt den Staffelstab im Anschluss an Steffi Jones.

Im 163. Spiel mit Silvia Neid als Cheftrainerin lief das DFB-Team im offensiven 4-3-3 auf und benötigte ganze 45 Sekunden um durch das erste Tor von Anja Mittag mit 1:0 in Führung zu gehen. Dzsenifer Marozsan nahm in der 6. Minute eine Flanke von Leonie Maier direkt und erhöhte auf 2:0. Simone Laudehr schickte Alex Popp in den Strafraum, 3:0. Nach dem Eigentor von Cynthia Addobea dem ein platzierter Kopfball von Alex Popp in der 26. Minute voraus ging fielen die Tore im Minutentakt: 29. Saskia Bartusiak, 30. Sara Däbritz, 31. Anja Mittag. Mit ihren beiden weiteren Treffern in der 39. und 42. Minute sorgte Anja Mittag für den 9-0-Halbzeitstand und erzielte damit auch einen lupenreinen (drei aufeinander folgende Tore in einer Halbzeit) Hattrick.

In der zweiten Halbzeit traf die eingewechselte Mandy Islacker in der 66. Minute und Dzsenifer Marozsan stellte in der Nachspielzeit den 11:0 Endstand her.

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Alex Popp machte eine starke Partie, hier im Zweikampf mit Alberta Asante. Foto: Uta Zorn

„In der erste Hälfte waren wir sehr konzentriert und haben uns viele Chancen erarbeitet. Nach der Pause war ein bisschen die Luft raus. Wir sind guter Dinge und können mit einem guten Gefühl nach Brasilien fliegen“, sagte Alex Popp im anschließenden Stadioninterview.

Die Nationalmannschaft trifft sich am kommenden Mittwoch und fliegt kurz darauf nach Brasilien. Das erste Spiel des Olympischen Turniers findet am 3. August in Sao Paulo gegen Simbabwe statt.

 

Titelfoto: Teambesprechung während einer Verletzungsunterbrechung in der zweiten Halbzeit. Foto: Uta Zorn

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