10. Spieltag: Potsdam wieder die Nummer eins

Der 10. Spieltag hatte es in sich: Turbine Potsdam erobert die Tabellenspitze gegen Bayern München zurück, Wolfsburg gewinnt knapp gegen Freiburg, Essen bringt Leverkusen in Schwierigkeiten und Duisburg macht einen großen Sprung.

Zum Auftakt des Spieltages ließ der SC Sand seinen Gegnerinnen aus Jena keine Chance. Laura Feiersinger (38′), Isabelle Meyer (75′) und Jana Vojtekova (76′) schossen die Tore zum 3:0 der Sanderinnen. Sand rückt damit auf den 6. Platz vor, da die Tabellennachbarinnen aus Frankfurt bei der TSG Hoffenheim eine 2:0-Führung verspielten. In der 24. und 26. Minute brachten Laura Störzel und Mandy Islacker die Frankfurterinnen in Führung. Hoffenheim antwortete in der zweiten Halbzeit durch zwei Tore von Leonie Pankratz (52′) und Christine Schneider (70′) und so blieb es bei einer gerechten Punkteteilung.

Lara Dickemann traf zum wichtigen 1:0 für Wolfsburg – Foto: Uta Zorn

Leverkusen ging in der Partie gegen die SGS Essen bereits in der 3. Minute durch ein Tor von Lisa Schwab in Führung. Essen kam noch vor dem Pausenpfiff durch Nicole Anyomi  (32′) zum Ausgleich und startete in Halbzeit zwei richtig durch. Wieder traf Nicole Anyomi (47′), dann Manjou Wilde (55′), Irini Ioannidou (82′) und Charline Hartmann (91′) sorgte für den 5:1-Endstand. Der VfL Wolfsburg konnte den Sportclub Freiburg knapp mit 1:0 schlagen. Lara Dickenmann erzielte den wichtigen Treffer für die Wölfinnen. So liegen jetzt Essen, Freiburg und Wolfsburg punktgleich auf den Plätzen drei bis fünf. Essen und Wolfsburg mit einem Spiel weniger. Der direkte Vergleich wird am kommenden Mittwoch, 14.12. um 19 Uhr ausgetragen. Den Siegerinnen winkt der zweite Platz in der Tabelle.

Das Kellerduell zwischen dem MSV Duisburg und Borussia Mönchengladbach konnten die Duisburgerinnen für sich entscheiden. Sofia Nati brachte die Zebras in der 11. Minute in Führung bevor in der 44. Minute Nadja Kleinikel zum Ausgleich traf. Lara Hess erzielte den 3-Punkte-Treffer in der 83. Minute. Duisburg macht einen großen Schritt aus dem Keller und klettert auf den 8. Platz.

Johanna Elsig traf auf beiden Seiten – Foto: Uta Zorn

Am 9. Spieltag übernahmen die Münchenerinnen die Tabellenspitze von den spielfreien Potsdamerinnen. Jetzt ging es in München um die Vorentscheidung zur Herbstmeisterschaft. Gleich in den ersten 20 Minuten zeigten sich die Potsdamerinnen aggressiver und lauffreudiger. Die Münchenerinnen kamen kaum vor das gegnerische Tor. Potsdam konnte die gute herausgespielte Angriffe, oft angetrieben durch Felicitas Rauch, nicht in Tore umwandeln.

Elise Kellond-Knight sorgt mit ihren Standards für Torgefahr – Foto: Uta Zorn

In der 48. Minute legte Elise Kellond-Knight mit einen Freistoß für Johanna Elsig auf, die per Kopf zum 1:0 verwandelte. Svenja Huth, die durch ihre Tempovorstöße auffiel, brauchte in der 58. Minute die Unterstützung von Nora Holstadt um das 2:0 zu erzielen. Auch München kam durch ein Eigentor zum Torerfolg. Nach einer Flanke von Verena Faißt kam Johanna Elsig (62′) Vivianne Miedema zuvor und trug sich ein zweites Mal in die Torschützinnenliste ein. Doch die Turbinen ließen sich durch den Anschlusstreffer nicht aus dem Konzept bringen und verhinderten Gegentore mit einer gut organisierten Abwehr. Turbine Potsdam hat verdient das Spitzenspiel gegen den Vorjahresmeister mit 2:1 gewonnen und liegt jetzt mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze. Gewinnen die Potsdamerinnen das Nachholspiel am 14.12. gegen Leverkusen wären sie Herbstmeisterinnen schon vor dem letzten Spieltag der Hinrunde.

Der 11. und letzte Spieltag vor der Winterpause wird am Sonntag, 18. Dezember ausgespielt. Das Topspiel zwischen Essen und München wird um 13.00 Uhr live von Sport1 übertragen.

Titelfoto: Die Nr. 1 der Liga - Turbine Potsdam mit der in dieser Saison überragenden Svenja Huth - Foto: Uta Zorn

 

 

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